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Gestern (2.6.2013) wurde folgender Gegenvorschlag an die Deutschen Mitglieder des ENVI Ausschusses per mail ausgesendet.

 

Vorschlag zur Regulierung der e-Zigarette

Als erfahrener Dampfer möchte ich heute dem Aufruf des ENVI-Vorsitzenden GROOTE nachkommen, und eine weitere Möglichkeit zur Regulierung der E-Zigaretten vorschlagen. Eine Regulierung die meiner Ansicht nach ausreichende Sicherheit bei geringstem Aufwand bietet.

Es ist erschreckend wie die Entscheidungsträger in der EU von „so genannten Experten“ manipuliert werden. Es hat auch die Dampfer geschockt als man hörte, dass in einer Französischen Studie 64,4% der Schulkinder schon Erfahrung mit der E-Zigarette hatten. Bei näherem Hinblick auf die besagte Studie zeigte sich mal wieder dass diese Zahlen nur eine Schönrechnerei waren, die nur mit Herauspicken einer Referenzgruppe möglich waren. Bezieht man alle befragten Kinder ein, erhält man eine Gruppe von unter 1% die bereits Erfahrung mit der E-Zigarette gemacht haben. Werfen Sie doch bitte mal selbst einen Blick auf diese Studie.
http://blog.rursus.de/2013/06/wie-man-eu-abgeordnete-auf-hohem-niveau-belugt-oder-tauscht/

Auch hat der führende Experte für E-Zigaretten Dr. Michael Siegel das Deutsche Krebsforschungszentrum öffentlich der Lüge im Hinblick auf die E-Zigarette besichtigt.

http://tobaccoanalysis.blogspot.de/2013/05/german-cancer-research-center-lies.html

Mögliche Richtlinie für e-Liquid mit und ohne Nikotin:

Von den Dampfern wäre eine Einordnung als Genußmittel in die EU-Verordnung VO EG 178/2002 (Lebensmittelbasisverordnung) wünschenswert. Möglich wäre dies sehr wohl, da fast alle Bestandteile eines Liquids bereits zugelassene Lebensmittelzusatzstoffe sind. Dies wären E1520 (Propylenglykol), E422 (Glyzerol), sowie die verwendeten Lebensmittelaromen.

Propylenglykol gibt es in verschiedenen Reinheitsgraden. Durch die Zuordnung als Lebensmittel wäre der Reinheitsgrad zuverlässig festgelegt und müsste Lebensmittelqualität haben.

Lediglich das Nikotin müsste dementsprechend genehmigt werden. Eine Konzentration bis zu 2,8% bei aromatisierten Fertigliquids, und 4% bei Basen als Konzentrat unter der Bedingung, dass diese nicht aromatisiert sind.  Weiters, dass eine noch auszuarbeitende leicht verständliche Mischanleitung mit Sicherheitshinweisen beigelegt wird.

Tabakwaren galten Jahrzehnte als Genußmittel und die E-Zigarette stellt diesbezüglich eine Alternative mit wesentlich weniger Gesundheitsrisiko dar. Dies sollte auch aus der Einordnung hervorgehen. Insbesondere die mögliche Aromenvielfalt spricht hier noch mehr dafür, dass es sich um ein Genußmittel handelt. Da es im Sinne der Gesundheit wünschenswert ist,  dass mehr Raucher auf eine wesentlich weniger schädliche Alternative umsteigen,  darf im Bereich der Aromenvielfalt keine Einschränkung erfolgen, solange diese für Lebensmittel zugelassen sind. Im Rahmen des Substitionsprinzip wären auch Tabakaromen einzubeziehen, obwohl diese meines Wissens keine Lebensmittelzulassung haben.

Da in Tabakaromen Nitrosamine enthalten sein können, muss bei Liquids mit Tabakaroma der Hinweis aufgebracht werden:  "Kann Spuren von Nitrosaminen enthalten". Als Höchstwert für diverse Lebensmittel gelten Nitrosamine bis zu 5µg/ Tagesdosis als unbedenklich. Eine Dosis von 10µg/10ml Liquid (1ml Liquid
entspricht in etwa dem Verbrauch von ca. 10 Zigaretten) sollte nicht überschritten werden da der Verbraucht immer schwanken kann, und bei dieser Menge ist ausreichend Toleranz auch für Intensivnutzer vorhanden.

Warum überhaupt eine Obergrenze beim Nikotin? Es häufen sich Erkenntnisse dass fanatische Anti-Raucher inzwischen dazu übergehen Onlinegeschäfte zu eröffnen und unerfahrenen Kunden empfehlen, bedenklich hohen Nikotinanteil zu benutzen- vermutlich um Sie vorsätzlich zu schädigen.

Die 40mg/ml Basen als Konzentrat werden von einigen Starkrauchern als morgentlicher Einstieg benötigt um den Nikotingehalt entsprechend anzufluten, da die Aufnahme von Nikotin bei Liquids anders ist als bei Tabakprodukten. Die Anflutung im Körper erfolgt langsamer und der Abbau im Körper ist abhängig vom Konsumverhalten. So kann es sein dass ein Starkraucher das Nikotin fast schneller abbauen kann, als er es bei einer zu geringen Konzentration im Liquid konsumieren kann. Nikotinkonzentrationen bis zu 4% haben sich bisher als unproblematisch erwiesen.

Das Lebensmittelgesetz stellt eine ausreichende Sicherheit zur Verfügung. Diese durchzusetzen unterliegt dann der Lebensmittelkontrolle. Das Lebensmittelrecht gibt ausreichenden Schutz gegen nicht zugelassene Stoffe in den Liquids, und stellt bereits die Grundlagen für Strafen bei Verstössen zur Verfügung. Ebenso ist die Ausstattung der Räume enthalten in denen Lebensmittel zubereitet werden,  sodaß auch die Hygiene in den Abfüllräumen gesichert ist.

Es wäre von den Dampfern wünschenswert wenn gleichzeitig die Auflage mit eingebracht wird,  dass Liquids und Basen mit Nikotin nur mit kindersicheren Verschlüssen in den Handel kommen dürfen.

Der Zugang zu nikotinhaltigen Produkten kann problemlos über das Jugendschutzgesetz geregelt werden. Auch der Internethandel in Deutschland stellt kein Problem dar, sobald der Zugang zu nikotinhaltigen Produkten durch das Jugendschutzgesetz geregelt ist. Das Alter eines Kunden kann beispielsweise über den SCHUFA-IdentitätsCheck Jugendschutz bereits bei Bestellung abgefragt werden. Ebenso wäre das Postident Verfahren möglich.

Im Sinne des Datenschutzes darf eine Altersprüfung derzeit jedoch nur bei bestehender gesetzlicher Notwendigkeit erfolgen. Sodaß die Onlinehändler zur Zeit in einer Zwickmühle sitzen, obwohl Sie dies vermutlich sogar jetzt schon einsetzen würden, wenn nicht der Datenschutz dagegen sprechen würde.

Da immer wieder hinter solchen Schreiben eine Kampagne vermutet wird versichere ich Ihnen hiermit, dass ich weder finanzielle Interessen habe noch dass mich ein Händler hierzu aufgefordert hat.

Mit freundlichen Grüßen


   


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