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Inhaltsübersicht

  1. Was ist Nikotin?
  2. Seit wann ist Nikotin bekannt und seit wann wurde es erforscht?
  3. Welche körperlichen gesundheitlichen (Folge-) Schäden verursacht Nikotin (ohne Tabak) bei normal inhalativem Konsum üblicher Mengen (wie z.B. beim sog. "Dampfen") nach heutigem Stand der Wissenschaft bei einem gesunden Erwachsenen?
  4. Welche Auswirkungen hat Nikotin beim normal inhalativen Konsum?
  5. Was geschieht bei einer Überdosierung bei inhalativem Konsum? Sind schwere Vergiftungen möglich?
  6. Welche Wirkungen hat Nikotin ohne Tabak in normal konsumierten Mengen?
  7. Warum gilt Nikotin/-konsum als schädlich?
  8. Ist Nikotinkonsum ohne Tabak genauso suchterzeugend wie Nikotinkonsum mit Tabak?
  9. Welches gesundheitliche Risiko gibt es für Dritte ("Passivdampfer") durch das vernebelte Nikotin selbst?
  10. Ist die Verwendung von E-Zigaretten bzw. der Konsum von Nikotin ohne Tabak eine "Rauchentwöhnung" im klassischen Sinn bzw. eine "medizinische Nikotinsubstitution"?

Wer kennt nicht diesen Satz: "Nikotin ist ein Nervengift"

Das stimmt auch, aber wo ist der Rest der Wahrheit?

  • Ist Nikotin pauschal schädlich?
  • macht Nikotinkonsum ohne Tabak "so süchtig wie Kokain und Heroin", wie man es von Tabak behauptet?
  • wie sieht das aus bei einer Nikotinvergiftung durch Rauchen oder durch Dampfen, wovor immer gewarnt wird?


Die Antworten habe ich versucht zusammenzufassen.

Seit der E-Zigarette gibt es so einige "Variablen", die wir mit "einbauen" müssen in unserer Argumentation zum Nikotindampfen.
DKFZ, Bfarm, BfR und Co. "vergessen" viele Punkte gerne beim Thema "E-Zigarette.
Wir können sie daran erinnern ...oder es Politikern vorsetzen, die lediglich den ersten Satz immer und immer wiederholen (und auch oft glauben, damit wissen sie alles)....
Oder in Kommentaren und Leserbriefen posten oder oder oder!
Im Quellenverzeichnis finden sich viele hochoffizielle seriöse Stellen! Wer würde denen nicht glauben... ;)

Scheut euch NICHT, die Fragen UND Antworten zu verbreiten!
Das ist hochoffizielles Wissen und hat nichts mit einer "Verharmlosung" zu tun!
Viele Aussenstehende WISSEN das nicht und würden durch ihr Halbwissen wohl eher einer STRENGSTEN Regulierung von E-ZIgaretten zustimmen!
Die kennen oft nur den Satz "Nikotin ist ein Nervengift und macht abhängig"...

1. Was ist Nikotin?

Nikotin ist das Hauptalkaloid der Tabakpflanze.
Es ist dient der Tabakpflanze als natürliches Insektenschutzmittel und es schützt die Pflanze vor Insektenbefall.
Nikotin ist sehr giftig:
Bei Normalpersonen ohne Toleranzentwicklung liegt die letal-toxische Grenze bei circa einem Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht, starke Raucher vertragen hingegen zwischen 20 und 40 Milligramm, manchmal sogar 60 Milligramm ohne wesentliche Intoxikationszeichen. (3)
Nikotinhaltige Liquids müssen für Kinder immer unzugänglich aufbewahrt werden (genauso wie alle ätzenden bzw.giftigen Stoffe, Tabakzigaretten, sowie andere Gefahrenquellen im Haushalt; Beispiel: WC-Reiniger u.ä.).
Nikotinhaltige Liquids sind nur für den bestimmungsgemäßen Gebrauch (Vernebelung) in E-Zigaretten.
Nicht trinken!

2. Seit wann ist Nikotin bekannt und seit wann wurde es erforscht?

Das Alkoloid Nikotin der Tabakpflanze ist seit 1828 bekannt.
1828 isolierten die Heidelberger Chemiker Karl Ludwig Reimann und Christian Wilhelm Posselt erstmals das in der Tabakpflanze wirksame Alkaloid und gaben ihm Jean Nicot zu Ehren, den Namen Nicotin.
Jean Nicot beschäftigte sich mit der Heilwirkung der Tabakpflanze und führte sie 1561 erstmals in Frankreich ein.
Die Strukturformel des Nikotins wurde 1893 erstmals von dem deutschen Chemiker und Professor an der Universität zu Berlin Adolf Pinner gemeinsam mit dem Chemiker Richard Wolffenstein aufgestellt. (4)
Nach fast zehnjährigen Bemühungen gelang es Amé Pictet im Jahre 1904, Nikotin das erste Mal zu synthetisieren und so wurde die Konstitution endgültig festgestellt. Die Synthese des Nikotins von Pictet bewies die Richtigkeit der von Pinner bereits 1893 aufgestellten Formel.(5)
Anfang der 70er Jahre begann die moderne Nikotinforschung in Schweden. (26)

3. Welche körperlichen gesundheitlichen (Folge-) Schäden verursacht Nikotin (ohne Tabak) bei normal inhalativem Konsum üblicher Mengen (wie z.B. beim sog. "Dampfen") nach heutigem Stand der Wissenschaft bei einem gesunden Erwachsenen?

Bei einem gesunden Erwachsenen (wie bei Genussmitteln üblich), sind keine körperlichen Schäden durch Nikotin selbst bekannt, welche die gesundheitlichen Risiken von bspw. täglichem Konsum des Alkaloids "Koffein" in Form von Kaffee übersteigen würden. (6)

In normaler Dosierung ist Nikotin (beim Rauchen) nicht für die schweren, oftmals tödlichen gesundheitlichen Schäden des Konsums durch Tabakrauch wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, chronisch ostruktiver Lungenerkrankungen (COPD) verantwortlich.
Diese schweren Erkrankungen werden durch die tausenden Verbrennungsgiftstoffe des Tabakrauches verursacht, von denen über 70 krebserregend sind.
Bei Herz-Kreislauferkrankungen spielt Nikotin lediglich eine untergeordnete Rolle. (10)

Kein Genussmittel ist völlig "unbedenklich":
Jeder Verbraucher hat ganz individuelle Risikofaktoren und sollte dementsprechend eigenverantwortlich für sich entscheiden, ob und wieviel er jeweils davon verträgt oder ob er nach Abwägen der Risiken sich gegen einen Konsum entscheidet.
Hilfestellung für die persönliche Entscheidung können wissenschaftliche Informationen der Gesundheitsbehörden oder medizinische Informationsseiten im Netz geben.

4. Welche Auswirkungen hat Nikotin beim normal inhalativen Konsum?

Nach heutigem Stand der Wissenschaft sind folgende unmittelbaren kurzfristigen Auswirkungen auf den Körper bekannt und zwar im normalen Dosisbereich bei inhalativen Nikotinkonsum durch Tabakrauch:

  • leichte Blutdrucksteigerung (nicht bei langjährigen Rauchern) (11)
  • Zügelung des Appetits
  • Steigerung des Ruheenergieverbrauchs
  • gesteigerte Darmtätigkeit
  • reduzierte Urinproduktion
  • Förderung der Blutgerinnung
  • Stimulierung der Atmung
  • Erhöhung der Schmerzempfindlichkeit
  • Freisetzung mehrerer Neurotransmitter im Gehirn, welche mehrere psychische Effekte auslösen,was zu einer Abhängigkeit führen kann.

Nach Angaben der DKFZ Tabakkontrolle treffen nicht alle dieser Auswirkungen von Nikotin in Tabakrauch auch auf den inhalativen Konsum von Nikotin ohne Tabak (wie bei der E-Zigarette) zu. Welche genau hier wegfallen, müsste man nachfragen.(9)
Eine leichte Steigerung der Herzfrequenz und des Blutdrucks durch Nikotinkonsum durch Rauchen ist in der Medizin bekannt, jedoch zeigt sich dieser Effekt nicht bei langjährigen Rauchern. (11)

(Zum Risiko der Suchterzeugung von Nikotin (ohne Tabak) siehe Punkt 7.)

5. Was geschieht bei einer Überdosierung bei inhalativem Konsum? Sind schwere Vergiftungen möglich?

Nikotin wird im Körper rasch abgebaut, weshalb selbst Kettenraucher beim Rauchen keine tödliche Dosis erreichen können.
Die Halbwertzeit von Nikotin beträgt bei Rauchern 30-60 Minuten und bei Nichtrauchern 120 Minuten. (22)
Hingegen kann es in höheren Dosen oder bei ungeübten Rauchern/Nichtrauchern zu leichten Vergiftungssymptomen kommen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, stärkerer Speichelfluss und erhöhtem Puls. (11)
Schwere Vergiftungssymptome (wie z.B. eine Atemlähmung) wird durch normalen inhalativem Konsum nicht erreicht, da bereits bei einer leichten Überdosierung sehr früh unangenehme Symptome wie z.B. Übelkeit oder Kopfschmerzen bemerkt werden, welche automatisch zu einer Beendigung des Nikotinkonsums führen. (15)

6. Welche Wirkungen hat Nikotin ohne Tabak in normal konsumierten Mengen?

Nikotin wirkt konzentrationsfördernd (Steigerung der Aufmerksamkeit und der kognitiven Fähigkkeiten) (25), anregend oder beruhigend. (24)

7. Warum gilt Nikotin/-konsum als schädlich?

Der Tabakkonsum wird seit 1988 als Krankheit bezeichnet ("Nikotinabhängigkeit" *) ) (13), weil der Nikotinkonsum durch Tabakrauch mit Leid, Funktionseinschränkungen und drohendem Tod verbunden ist. (2)
Die Mehrheit der Konsumenten nimmt das Nikotin in Form von Tabakzigaretten zu sich. (12)
Der inhalative Nikotinkonsum durch Tabakrauch ist nachgewiesenermaßen sehr gesundheitsschädlich, da neben dem (physisch gesehen) relativ unschädlichen Nikotin tausende Tabak-Verbrennungsschadstoffe zusätzlich inhaliert werden, von denen über 70 krebserregend sind. (23)
Hinzu kommt die Gefahr einer (neu) auftretenden Tabakabhängigkeit durch den Konsum durch Tabakrauch.
In Europa gelten 39% der Raucher als abhängig.(16)
Tabakbedingte Erkrankungen sowie ein frühzeitiger Tod sind häufig die Folge, da durch eine Tabakabhängigkeit der Konsum schwer beendet werden kann.
Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg sterben jährlich etwa 110000-140000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Nikotinkonsums durch Tabakrauchen. (14)
Nikotin selbst ist dabei nicht für die schweren gesundheitlichen Schäden verantwortlich. (10)

Das muss jetzt durch die Möglichkeit des Nikotinkonsums per Vernebelung durch die E-Zigarette relativiert werden, da es bisher nur inhalativen Nikotinkonsum durch Tabakzigaretten gab!
Hier muss präzisiert werden, für wen der Nikotinkonsum äusserst schädlich ist bzw. für wen ein erhöhtes gesundheitliches Risiko besteht (wie bei allen Genussmitteln, sowie bei verschiedenen Lebensmittel in Form von Allergien/Unverträglichkeit bei dahingehend empfindlichen Personen).
Wer z.B. an Herz-Kreislauferkrankungen leidet, sollte Nikotin in jeglicher Form meiden, genauso Schwangere zum Schutz des Ungeborenen.
Für diese Personen ist auch der Konsum von Nikotin durch die E-Zigarette nicht zu empfehlen, auch wenn er durch das Fehlen von tausenden Verbrennungsgiftstoffen tausendfach weniger schädlich ist als Tabakrauch.

*) Bis heute ist nicht klar dokumentiert, dass Nikotin selbst (ohne Tabak) eine Abhängigkeit auslöst.

8. Ist Nikotinkonsum ohne Tabak genauso suchterzeugend wie Nikotinkonsum mit Tabak?

Nein!
Die Suchterzeugung von Tabak wird durch verschiedene Zusatzstoffe verstärkt. (12)
Hierzu ein Zitat von der Leiterin der Stabsstelle Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg, Frau Dr. Pötschke-Langer:
"Freies Nikotin wird in der Mundhöhle und in den Atemwegen schneller resorbiert als das in Partikeln gebundene Nikotinsalz“, so Pötschke–Langer, „was zu dem erwünschten raschen Anfluten, dem Nikotinflash führt." (20)
"Die magische Formel für Tabakabhängigkeit laute schlicht "Nikotin plus hoher pH-Wert". (21)
Nikotinhaltige Liquids für E-Zigaretten haben einen niedrigeren ph-Wert.
Allgemein hat sich Nikotin ohne Tabak (und somit ohne Zusatzstoffe etc.) in Tierversuchen als kaum suchterzeugend herausgestellt. (12)

Die überwiegende Mehrheit der E-Zigaretten-Nutzer konsumiert weiter dauerhaft Nikotin, was jedoch auf die durch Tabakkonsum erzeugte Abhängigkeit zurückzuführen ist.
Solange eine Abhängigkeit von Ritual, bzw. dem gewohnten Nikotinkonsum nicht bewusst beendet werden soll (nicht alle Raucher bzw. sog. Dampfer sind abhängig), kann keine "medizinische Rauchentwöhnung" abgeleitet werden.

Nikotinhaltige Liquids haben allgemein einen niedrigeren Anteil an sog. "freien Nikotin".

*)Bis heute ist nicht klar dokumentiert, dass Nikotin selbst (ohne Tabak) eine Abhängigkeit auslöst.

9. Welches gesundheitliche Risiko gibt es für Dritte ("Passivdampfer") durch das vernebelte Nikotin selbst?

Laut Angaben des Bundesamtes für Risikobewertung (BfR) spielt bei der Problematik des "Passivrauchen" das Nikotin selbst eine untergeordnete Rolle (7)
Auch beim Vernebeln von nikotinhaltigen Liquids wurde eine maßgebliche Schadstoffbelastung der Raumluft nicht erwartet. (8)

10. Ist die Verwendung von E-Zigaretten bzw. der Konsum von Nikotin ohne Tabak eine "Rauchentwöhnung" im klassischen Sinn bzw. eine "medizinische Nikotinsubstitution"?

Nein.
"Substituieren" (lat.substituere ) bedeutet "ersetzen":
Ein Nikotinkonsument, welcher Nikotin anstatt mit dem Nikotinabgabehilfsmittel "Tabakzigarette" nun mittels der E-Zigarette mit Vernebelungsprinzips weiterhin dauerhaft konsumiert, ersetzt nicht das Nikotin, sondern den giftigen Verbrennungsrauch durch den weitaus weniger gesundheitsbelastenden Dampf, welcher überwiegend aus den Lebensmittelzusätzen Propylenglykol 1.2 (E1520)/pflanzlichem Glycerin(E422), Aromen, Wasser und Nikotin besteht.
Nikotinkonsum bzw. die E-Zigarette ist ein Genussmittel und wird weiterhin bewusst und gewollt wegen seiner psychotropen Wirkung und/oder wegen seines Geschmacks konsumiert. (19)
Eine "medizinische Rauchentwöhnung" wird jedoch allgemein definiert mit "Beendigung des Nikotinabusus". (18)
Das setzt eine willentliche Erklärung des Nutzers voraus, den Nikotinkonsum komplett zu beenden, die bei dem Erwerb einer E-Zigarette nicht gegeben ist (für diesen Zweck werden sie nicht angeboten im Gegensatz zu den Nikotinersatzprodukten aus der Apotheke).
Wer in der Apotheke ein Nikotinersatzprodukt erwirbt, gibt damit automatisch eine willentliche Erklärung ab, dass er seinen Nikotinabusus beenden möchte, denn das ist das Hauptziel dieser medizinischen Nikotinprodukte zur Rauchentwöhnung.
In diesem medizinischem Rahmen müssen diese Produkte eine Zulassung besitzen, sowie Studien etc. vorweisen, welche Risiken und Nebenwirkungen aufzeigen.
Ein Genussmittel muss jedoch keineswegs "unbedenklich" sein (siehe gesundheitliche Risiken der Tabakzigarette).
Auch gibt es bei Genussmitteln (wie z.B. Alkohol) keine Pflicht der Hersteller, in Studien nachzuweisen, welche kurz- bzw- langristigen gesundheitlichen Auswirkungen zu erwarten sind.
Auch Tabak ist ein Genussmittel: Jeder kennt die Gefahren durch hervorragende Aufklärung seitens der Gesundheitsbehörden, dennoch bleibt jedem mündigen Bürger das Recht zu entscheiden, ob er damit Nikotin konsumieren möchte oder nicht.
Wer eine E-Zigarette erwirbt, möchte aus freiem Willen seinen Nikotinkonsum nicht beenden, sondern "anders" dauerhaft fortsetzen, als mit dem bisher üblichen Tabakrauch.

Auch eine eventuell angestrebte Nikotinreduktion kann nicht als "medizinische Rauchentwöhnung" angesehen werden, denn Nikotin reduzieren kann (theoretisch) auch jeder Raucher durch den schrittweisen Umstieg auf immer nikotinärmere Zigaretten.
Es gibt keine "Zwangstherapie für Nikotinkonsumenten" in Europa und dementsprechend kann aus der Nutzung der E-Zigarette keine "medizinische Rauchentwöhnung" abgeleitet werden.

Nicht alle Nikotinkonsumenten von Tabakzigaretten sind abhängig (in Europa gelten 39% der Raucher als abhängig)(16) und selbst wenn ein abhängiger Raucher nun die von Frau Dr. Martina Pötschke-Langer (Zitat) "viel weniger schädliche" (17) Nikotinkonsum-Variante "E-Zigarette" nutzt (ob nun komplett oder teilweise erfolgter Umstieg von Tabak auf Dampfen), wäre es ethisch nicht vertretbar, ihm diese weitaus weniger schädliche Alternative zu verweigern.
Nikotinkonsum (per Tabakrauch) selbst wird als "problematisches Verhalten" angesehen (27), jedoch solange dieser nicht bewusst beendet werden soll, bleibt er eindeutig in die Kategorie "Genussmittel". (27)
Nikotin ist (wie Alkohol oder Koffein) eine legale Substanz und E-Zigarettennutzer möchten ihren Nikotinkonsum damit nicht beenden, sondern lediglich anders weiter konsumieren und zwar in gewohnter Nikotinstärke, dabei aber die durch Tabak und Verbrennung erzeugten Risiken vermeiden.
Solange die Konsumenten keine Beendigung des Nikotinkonsums aus eigenem freien Willen anstreben, dürfte die E-Zigarette im Prinzip genauso schädlich sein, wie die Tabakzigarette (was sie erwiesenermaßen nicht ist), denn diese würden sie wieder weiterhin konsumieren, wenn die E-Zigarette in heutiger vielfältiger Form vom Markt genommen werden würde.

Einem durchschnittlich aufgeklärtem mündigen Bürger ist bekannt, dass Nikotinkonsum (egal, ob nun mit Hilfe von Rauch oder Dampf konsumiert) nicht "gesund" ist:
Der Gebrauch der E-Zigarette ist wissenschaftlich anerkannt weniger schädlich als der bisherige Nikotinkonsum durch Tabakrauchen und somit muss weiterhin die E-Zigarette in der heutigen vielfältigen Form auf dem Markt erhalten bleiben.
Die Entwicklung von leistungstarken Dampfgeräten ist in vollem Gange und darf keinesfalls durch zu strenge Regulierungen aufgehalten werden.

"Es ist ethisch nicht vertretbar, Konsumenten das geringere Risiko rauchloser Tabakprodukte im Vergleich zum Rauchen zu verschweigen"
"Weil Rauchen die gesundheitsschädlichste Art des Tabakgebrauches ist, sollten Raucher über rauchlose Tabakprodukte als Alternative informiert und der Umstieg auf diese Produkte erleichtert werden" (28)

Quellennachweis:

Dieser Beitrag wurde von Megan aus dem Forum auf Pronik.org geschrieben und mit Genehmigung hier veröffentlicht.

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